Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.

[George Bernhard Shaw]

Werkzeuge

Moderne Beratung arbeitet nicht mit Methoden, sondern mit Werkzeugen. Methoden sind für die Lösung moderner Dynamikprobleme ungeeignet.

Werkzeuge nimmt man zur Hand, um ein Problem zu lösen. Der Gebrauch des Werkzeuges ergibt sich aus dem Problem.

Für moderne Beratung werden zwei Typen von Werkzeugen benötigt: Denkwerkzeuge und Entwicklungswerkzeuge.

Denkwerkzeuge

stellen Unternehmen neue Kontraste zur Verfügung, mit denen das eigene Problem besser beschrieben werden kann. Beispiel: Werden die Begriffe „Wissen“ und „Können“ präzise unterschieden, so wird erkennbar, dass technologiebasiertes Wissensmanagement regelmäßig sein Ziel verfehlt.

Der durch die Unterscheidung hergestellte Kontrast präzisiert die Problembeschreibung und ermöglicht die Auswahl geeigneter Lösungsstrategien. Die Fallstudie zum Unternehmen Tenovis (siehe Downloads) illustriert diesen Zusammenhang.

Entwicklungswerkzeuge

dienen der Organisationsentwicklung. Wie unter Organisation erläutert wird, lässt sich eine lebendige Organisation nicht einfach dadurch entwickeln, dass man ihren Mitgliedern etwas beibringt oder neue Spielregeln erfindet. Hier kommen die Entwicklungswerkzeuge (z.B. verkettete Interviews) ins Spiel.